Worum es geht
Friedrich Kittler hat die Geisteswissenschaften daran erinnert, dass Gedanken an Aufschreibesysteme gebunden sind — an Schreibmaschinen, Grammophone, Rechner —, und dass die Technik mitbestimmt, was überhaupt gedacht und überliefert werden kann. Für einen Verein, der eine Philosophie der Person gegen die Vermessung des Wissens verteidigt, ist das ein unbequemer, aber naheliegender Gesprächspartner.
Der Zusatz „(5)“ im Dateinamen deutet darauf hin, dass die Datei mehrfach ersetzt und neu hochgeladen wurde; im Archiv erhalten ist die Fassung vom September 2019. Mit rund 110 Kilobyte gehört sie zu den größeren Notizen der Reihe. Einen Begleittext, der ihren Titel nennen würde, hat das Archiv nicht bewahrt.
Herkunft und Nachweis
Autor beziehungsweise Bezugsautor: bezogen auf Friedrich Kittler. Die Datei lag unter dem Pfad /gepostet Nr 436 Kittler(5) auf files.proflexion.de. Der jüngste erreichbare Abzug im Internet Archive stammt vom 29.09.2019 und umfasst 107 KB.
Wir veröffentlichen dieses Dokument nicht neu. Die Rechte an den Texten liegen bei der Franz-Fischer-Gesellschaft und ihren Autorinnen und Autoren. Was hier steht, ist ein Nachweis: Titel, Herkunft, Einordnung — und der Weg zu der Kopie, die das Internet Archive aufbewahrt hat.